Vorsicht vor falschem Gold aus Asien

13.02.2017
2014 hat der Goldpreis seine Talsohle durchschritten, seitdem ging es wieder bergauf – wenn auch nicht steil und nicht ohne erneute Rückschläge. Viele Analysten prognostizieren einen kontinuierlichen Anstieg für die nächsten Jahre. Dazu kommt auch noch die derzeitige psychologische Situation: Politisch unsichere Zeiten und die nicht zu berechnenden Märkte wecken in vielen Privatanlegern den Wunsch nach einem Sachwert, den man gut handhaben, zu Hause verwahren und im Notfall schnell wieder in bares Geld eintauschen kann.
Die steigende Nachfrage lockt allerdings auch vermehrt schwarze Schafe auf den Goldmarkt, wie professionelle Edelmetallhändler warnen. Bei diesen landen immer häufiger Goldfälschungen, die Privatanleger ohne Bedenken im Internet gekauft haben und nun zu Geld machen wollen. Vor allem aus Asien stammen Angebote, deren günstigem Preis viele Goldkäufer offenbar nicht widerstehen können. Am Ende stellt sich heraus, dass es sich lediglich um vergoldetes Messing oder ähnliche Fälschungen handelt.
Es gilt eben in der Geldanlage wie im Leben: Wenn ein Angebot zu schön klingt, um wahr zu sein, sollten alle Alarmglocken schrillen.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Reininger
Freier Finanz- und Versicherungsmakler
Landkreis Neustadt/Aisch